März 2019

KLANK Quartet

16.03.2019, 19.00 bis 21.00 Uhr
Klangperformance

Konzert/Performance

Das MusikAktionsEnsemble KLANK, gegründet 2008, versammelt die ästhetischen Vorgeschichten und die musikalischen Herangehensweisen der Improvisatoren Reinhart Hammerschmidt (auch Kontrabass) und Hainer Wörmann (auch Gitarre),
des Komponisten und Instrumentalisten Christoph Ogiermann (auch Violine), des Soundperformers und Alltagsschlagzeugers Tim Schomacker sowie des Gitarristen und Elektronikers Markus Markowski.
 


April 2019

Parisa Karimi
Eröffnung: 04.04.2019, 19.00 bis 21.00 Uhr
Installation: 05.04. - 13.04.2019

Mai 2019

Joanna Vortmann

Eröffnung: Donnerstag 02.05.2019, 19.00 - 21.00 Uhr
Installation: 03.05. - 11.05.2019

Niemand weiß, ob das, was sich im Gehirn eines Menschen abspielt, etwas mit der Wirklichkeit außerhalb dieses Menschen zu tun hat.
Realität ist konstruiert, veränderbar, vorübergehend und subjektiv.
Was geschieht, wenn konstruierte Wirklichkeit sich selbst abhanden kommt – im hohen Alter, in einer Demenz, im Kontrollverlust?
Es entsteht Leere; und aus der Leere kann alles neu entstehen. Die Video-Installation zeigt den Zerfall von Realität und die hypothetische
Rekonstruktion einer anderen Realität, die als rein innerliches Erleben gezeigt wird.

Mai 2019

Jule-Lena Lippoldt
Diplomarbeit an der KHM,Köln
Eröffnung: 24.05.2019, 19.00 bis 21.00 Uhr
Installation: 25.05. - 01.06.2019

the limbic Phantasma
poetic activism by stimulation the
intimate apparatus

I have been dealing with the effects
of memory within my framework of
subjectivity and socialisation. By
breaking some rules of
conventional scientific approach, I
enable a space to develop an
intuitive practice. I would like to offer
this space in which the hidden
patterns appear.

Aic Wochenende 24.05. - 26.05.2019

 

Juni 2019

Judith Bornmann, Anna Lytton, Michelle Park, EunJin Park
Eröffnung:Donnerstag 13.06.2019, 19.00 - 21.00 Uhr
Installation: 14.06. -22.06.2019

Was ist diese Grenze zwischen Innen und Außen? Eine Membran, eine Mauer, ein
Gedanke? Der Garten, das Umzäunte, das einen neuen Raum schafft, weder das Eigene
noch das Fremde. Zwischen diesen drei Räumen schwanken wir. Vier Künstlerinnen
zeigen Arbeiten aus den Bereichen Animation, Zeichnung, Projektionen, Installation.

Judith Bornmann hat von 2010 bis 2018 an der KHM mit Schwerpunkt Animation
studiert. 2017 hat sie ihr erstes Bilderbuch Cat's Cradle herausgebracht. Derzeit arbeitet
sie an ihrem Abschlussfilm an der KHM.

Anna Lytton (*1983 in Aachen) studierte Visuelle Kommunikation in den Niederlanden
und Mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln, wo sie sich auf Zeichnung
und Animation spezialisiert hat. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich assoziativ mit
Identität und dem weiblichen Körper. Neben den filmischen Arbeiten Shell (2013), Another
Season (2015), Mirror (2016) sind verschiedene Zeichnungsserien entstanden.

Michelle Park wurde in Südkorea geboren und wuchs in Australien auf. 2014 bis 2018 hat
sie an der KHM postgradual studiert. Davor studierte sie Holzschnitt an der Tokyo
University of Arts und Visual Communications an der University of Technology, Sydney.
Während des Studiums an der KHM hat sich Michelle mit Animation und Film beschäftigt.
Für ihr Diplomprojekt hat sie einen surrealen Experimentalfilm The Shape of Night
gedreht. Er erkundet eine innere Welt durch die Interaktionen zwischen Möbelstücken und
der Protagonistin in einem abstrakten Garten.

EunJin Park wurde in Seoul, Südkorea geboren. Nach ihrem Studium der Freien Kunst
war sie Mitbegründerin der Künstlergruppe „Post-Eat“. Die Gruppe hielt mehrere
Einzelausstellungen und erhielt einen renommierten Young Artist Supporting Award von
Insa Art Space. 2009 zog sie nach Deutschland und schloss 2017 ihr Studium an der
Kunsthochschule für Medien Köln ab. „I work with various mediums to encode the
questions from my daily life.These are so banal I don’t usually think about them.“

Juli 2019

Marion Anna Simon

Eröffnung: Donnerstag 11.07.2019, 19.00 - 21.00 Uhr
Installation: 12.07. - 20.07.2019

Für die Moltkerei plane ich eine performative Lesung und Ausstellung.
An den Wänden sind eine Auswahl von Originalen des „Gemalten Kaddisch“ Zyklus zu sehen.
An der Rückwand hinten wird das gesamte Kaddisch via Beamer großflächig projeziert. Chronologisch werden die einzelnen 335 Tage - entsprechend die 335 Portraits - gezeigt.
Im Trauerkleid - im „Kaddischkleid“ - sitze ich am Tisch und bewege mich in der Werkstatt durch die Projektion.
Das Trauerkleid besteht aus den Kaddischportraits, genäht, bedruckt und projeziert.
Ich trage performativ Aufzeichnungen und Gedanken aus dem Trauerjahr vor.
Zur zeitgenössischen Malerei gesellt sich die Projektion, zur Religion und zum Ritual die Haute Couture, zur Trauerarbeit die Performance und zum Ursprung gesellt sich die Gegenwart. Ein lebendiger Raum entsteht.
Das „Gemalte Kaddisch“ ist in unterschiedlichen Medien präsentiert. Dieses Multikaddisch steht für die Pluralität des Selbst und somit der Gesellschaft.
Begleitet wird das Projekt von einem Künstlerbuch.

 

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